Legner siegt beim Auftakt
Mittwoch, den 24. Februar 2010 um 17:10 Uhr
Die GT-Pro Series der Racersleague startete in Oschersleben in die neue, mittelerweile 6. Saison. Mit dabei waren gleich 6 Fahrer des Team RACE-STAR ConverTTable. Schon in der Prequaly zur neuen Saison zeichnete sich ab, dass unser Team gut aufgestellt ist, da sich jeder Fahrer problemlos für das Grid 1 qualifizieren konnte.
Das ging dann in der Qualifikation zum Rennen auch so weiter. Daniel Legner konnte seinen Audi knapp vor Maik Gulyas (HellDrivers) auf die Pole Position stellen. Die 2. Startreihe war mit Christian Matten und Christian Bräuer komplett in unseren Farben, gefolgt von Claudio Stockart auf P6. Robert Gödicke und Stephan Wilke waren mit den Plätzen 8 & 17 nicht ganz zufrieden.
Der Rennstart lief dann leider nicht ganz optimal für unsere Fahrer. Lediglich Legner und Stockart kamen am Start ohne Zwischenfälle gut durch, Matten und Gödicke erwischte es am schlimmsten. Sie konnten nach dem Start das Feld von hinten aufrollen. Legner blieb beim Start vorne und konnte sich direkt in den ersten Runden von Gulyas absetzen. Auch Stockart auf P3 blieb an der Spitze dran. Der Rest des Teams musste im Mittelfeld um die Positionen kämpfen, was in Oschersleben aufgrund der wenigen Überholmöglichkeiten recht schwierig ist. Der Nissan von Robert war leider so beschädigt, dass er zur Reparatur an die Box musste. Auch als die Boxenstops anstanden, gab es Probleme so dass der Nissan leider vorwärts in die Garage abgestellt wurde. Auch Stockart bekam technische Probleme und verlor viele Positionen, blieb aber im Rennen.
Nach 90 Minuten war es Legner, der nach einem Rennen ohne Vorfälle mit über einer Minute Vorsprung als Erster über die Ziellinie fuhr. Bräuer konnte ebenfalls nach dem unglücklichen Start ein gutes Rennen fahren und kam am Ende auf P4 ins Ziel. Trotz der Probleme war es auch Stockart möglich noch auf den 8. Platz nach vorne zu fahren. Wilke und Matten kamen auf den Plätzen 18 & 19 ins Ziel und können ohne Zusatzgewichte auch im nächsten Rennen wieder voll angreifen.
Sieg für Gödicke in der GT1
Freitag, den 19. Februar 2010 um 17:13 Uhr
Long Beach war der Austragungsort zum Lauf der RLMS. Vier Autos von RACE-STAR ConverTTable waren am Start des Rennens über 1 Stunde und 40 Minuten, darunter der LMP1 mit Enrico Schaller, die Corvette C6R mit Robert Gödicke, der Aston Martin DBR9 Mit Mark Jung/Michael Schaefer und der neue GT2 Porsche 997 RSR mit Stephan Wilke.
Enrico Schaller stellte den LMP1 nach einem Herzschlagfinale mit noch nicht einmal einer tausenstel Sekunde Vorsprung auf die Poleposition. Das war eine super Leistung von ihm. Robert Gödicke stellte die Corvette ebenfalls in der GT1 Klasse auf die erste Position. Mark Jung und Stephan Wilke fuhren den Aston und den Porsche zu jeweils guten Mittelfeld-Startplätzen.
Leider musste Stephan Wilke im 997 RSR die Segel aufgrund technischer Probleme schon vor dem Rennen streichen, was ihn ziemlich verärgert hatte. Allerdings konnte er bis dahin zeigen, was mit dem Auto möglich ist und das GT2 Team hat jetzt das 6 Stunden Rennen in Sebring im Fokus.
Die nächste Hiobsbotschaft kam dann bereits in der vierten Runde: Enrico Schaller, der zu diesem Zeitpunkt seine Führung verteidigte, wurde im Zweikampf mit seinem Verfolger in einen Unfall verwickelt. Er schleppte den LMP1 zwar noch zurück an die Box, dort winkten die Renningineure aber nach kurzer Begutachtung des Schadens ab. Schaller musste das Rennen beenden und verschwand in der Box.
Es blieben also nur noch die beiden GT1 Fahrzeuge mit Gödicke und Jung. Robert Gödicke, der wieder einmal als Einzelkämpfer unterwegs war, legte im Rennen eine erstklassige Performance hin und überrundete um Haaresbreite die komplette GT1 Konkurrenz. Am Ende fuhr er als klarer und verdienter Sieger über die Linie.
Mark Jung übergab nach Rennhalbzeit den Aston Martin an Michael Schaefer auf einem soliden Mittelfeldplatz. Doch leider hatte Schaefer dann aufgrund von Reifenproblemen in seinem Stint einen Ausrutscher in die Streckenbegrenzung, was einen Reparaturstop zur Folge hatte. Er kam am Ende auf Platz 6 der Klasse ins Ziel.
Aufgrund des Ausfalls des LMP1 Autos ist das Team die Führung in der LMP1 Meisterschaft erst einmal los. Aber in der GT1 Klasse ist man weiterhin auf Meisterschaftskurs dank des Ergebnisses von Gödicke, wodurch die Corvette wieder auf Platz 1 der Wertung steht.
Der nächste Lauf im amerikanischen Sebring zählt mit zu den Höhepunkten der Saison. Dort geht es über eine Distanz von 6 Stunden um die Platzierungen.
Wir werden berichten.
Platz 3 bei den 6 Stunden von Aston Historic rev.
Sonntag, den 14. Februar 2010 um 20:23 Uhr
Bei der Masters of Endurance konnte sich das Team von RACE-STAR ConverTTable erneut einen Podiumsplatz sichern.
Nachdem Johannes Scheuerle den Wagen in der Qualifikation auf Platz 1 positionieren konnte, hatte er zu Beginn des Rennens mit den auf der Geraden schnelleren XRR zu kämpfen. Nach einem schönen Dreikampf mit Hugo Luis und Rudy van Buren und Platz 1 konnte Johannes zunächst Platz 1 verteidigen. In Runde 5 kam er jedoch mit dem Hinterreifen auf das Gras, sodass er die Kontrolle über den Wagen verlor und seitlich in die Wand einschlug. Anschließend rollte der Wagen wieder Richtung Strecke, sodass Hugo Luis im XRR den Wagen touchierten und ebenfalls von der Strecke abkam. Trotz Schaden versuchte Johannes noch das Beste rauszuholen und hielt den Wagen lange Zeit auf Platz 2, ehe es für den Unfall noch eine äußerst umstrittene Stop-and-Go-Strafe gab.
Als Phil Rose nach 2 Stunden übernahm, wurde außerdem der Schaden repariert, wodurch man weitere Zeit verlor und auf Platz 5 das Rennen wieder aufnahm. Im Laufe seiner 2 Stints konnte er wieder 2 Positionen gut machen, doch musste man noch um Platz 3 zittern, da mit spdoRacing und my3id noch zwei Teams dicht auf den Fersen waren. Für den vorletzten Stint übernahm dann Maximilian Severin den Wagen, der zwischenzeitlich Platz 3 an spdoRacing verlor, doch aufgrund eines Reifenplatzers beim gegnerischen Team diesen wieder zurückeroberte. Als wenig später dann Markus Gunzelmann für den Schlussstint übernahm, galt der dritte Platz bereits als relativ sicher. Dank konstanter Rundenzeiten brannte auch nichts mehr an und man kam mit ca 1 1/2 Minuten Rückstand als dritter ins Ziel.
Dank des dritten Platzes hat man nun noch beste Chancen, aus einer eher verkorksten Saison noch einen zufriedenstellenden dritten Platz als Gesamtergebnis zu erreichen. Ob dieses "Minimalziel" erreicht werden kann, entscheidet sich am 13.03.2010 bei den 6 Stunden von Kyoto National, wo die gewichtsfreien XRR gegenüber den, von uns mit 27 Kilogramm Handicap gefahrenen, FZR einen Vorteil haben werden.
Podium in Hockenheim
Sonntag, den 14. Februar 2010 um 12:39 Uhr
Im badischen Hockenheim konnte das Team RACE-STAR ConverTTable einen weiteren Erfolg verbuchen. In der GT-Eins Langstreckenserie bei Simracing.de konnten sich am Ende des 3 Stunden Rennens die Fahrer Markus Broich und Daniel Keilwitz über einen Platz auf dem Podium freuen.
Die beiden stellten den FORD GT nach einem guten Rennen auf Platz 2. Nach den beiden Ausfällen in den ersten Läufen am Nürburgring und in Spa ist das jetzt das erste zählbare Ergebniss der Saison, das aber dann umso schöner mit dem 2. Platz in Hockenheim.
Der nächste Lauf findet am 27.02.2010 statt. Die "Mille Miglia" 1000Km in Mugello.
RACE-STAR ConverTTable gewinnt die 12h von Laguna Seca
Dienstag, den 09. Februar 2010 um 22:50 Uhr
Am frühen Samstagmorgen hatte man noch davon geträumt, die 12h von Laguna Seca zu gewinnen. Aber keiner im Team wollte es so richtig aussprechen. Nach einer kurzen Nacht versammelten sich die Fahrer, darunter Enrico Schaller, Daniel Legner, Mark Jung und Robert Gödicke bereits um 8.30Uhr zur Fahrerbesprechung bei der Rennleitung. Wichtige Dinge wurden angesprochen, unter anderem auch die Boxenstops und deren Ablauf. Strafen wurden angedroht für die die sich nicht daran halten. Niemand ahnte zu dem Zeitpunkt wie gewichtig die Sache nochmal werden würde.
Um 9.00Uhr begann das Qualifying zur Ermittlung der Startaufstellung. Enrico Schaller saß auf dem Auto um das Unternehmen "Poleposition" in die Tat umzusetzen. Eng ging es an der Spitze des GT1 Feldes zu, wo man ja mit der Corvette C6R ganz vorne mitmischen wollte. Ein beinharter Kampf entwickelte sich mit dem zweitplatzierten Aston Martin. Doch am Ende der Stunde konnte das Team von RACE-STAR ConverTTable die Pole und damit den Platz an der Sonne bejubeln, das ganze mit nur 0,021 Sekunden Vorsprung. Das erste gesteckte Ziel war erreicht, aber auch nur ein Bruchteil von dem, wo man nach den 12 Stunden stehen wollte...
Langsam aber unaufhörlich rückte die Stunde näher, in der das Rennen an den Start gehen sollte. Punkt 11Uhr wurden die Ampeln auf grün geschaltet, und die beiden Starterfelder, bestehend aus Fahrzeugen der GT1 und GT2, setzten sich hinter den Safetycars in Bewegung. Am Steuer der RACE-STAR ConverTTable Corvette hatte Robert Gödicke Platz genommen. Die Spannung war förmlich zu spüren, als das Feld aus der Einführungsrunde zurück kam und das Safetycar in die Boxengasse abbog. Man hätte eine Stecknadel fallen hören können. Tief grollend bog die Corvette um die letzte Kurve auf die Startgerade ein. Und dann ging es los. Unter ohrenbetäubendem Lärm flog das Feld der GT1 Boliden an den Boxen vorbei. Das Rennen war gestartet. 12 lange Stunden lagen nun vor den Teams, mit allen Unwägbarkeiten die so ein Rennen mit sich bringen sollte.
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